Zugverspätungen sind auch in numerisch optimierten und verdichteten Fahrplänen im hochtechnisch laufenden Bahnbetrieb die unangenehmsten Ereignisse eines jeden Fahrgastes. Denn wer ist schon gerne später als zur vereinbarten Zeit am Treffpunkt. Andererseits beschäftigt man sich in dieser Situation unweigerlich mit der Frage, wann einem der nächste Anschlusszug zur Verfügung steht. Dank aktualisierter Fahrgast-Informationsanzeigen ist diese Vision Realität. Denn sie zeigen nicht nur die effektive Abfahrtszeit des Anschlusszuges, sondern auch das eventuell geänderte Ankunftsgleis des eigenen Zuges an. So gelangen Bahnreisende weiterhin entspannt an ihr Reiseziel.
Mit dem Einsatz des iterativ, inkrementellen Unified Process wurde auch hier ein (in der Industrie) gängiger Standard in der Softwareentwicklung angewendet. Iterationen und die Meilensteine des Projektes wurden definiert und ihre zugeordneten Ziele geprüft.
Um eine möglichst gute Plattformunabhängigkeit zu erreichen, die in diesem Umfeld aufgrund wechselnder Hardwareanforderungen zu beachten ist, wurde das gleiche grafische Framework wie bei der Applikation Google Earth gewählt, nämlich Qt. Die Kommunikation basiert auf XML-RPC.
Als robustes und zuverlässiges Open Source Betriebssystem fiel die Wahl auf LINUX, um neben der Gewährleistung eines stabilen Betriebes gleichzeitig die Softwarelizenzkosten möglichst gering zu halten. Unter Einsatz dieser technologischen und prozesstechnischen Grundlagen wurde auch die Inbetriebnahme dieses Projektes von der EPS Software Engineering AG tatkräftig unterstützt.
Die Netzwerk-Topologie, welche auf einen DHCP-Server verzichtet, konnte zunächst nur schwer in Betrieb genommen werden. Im Projekt wurde diese Aufgabe kurzerhand zum Vorteil des Bahnkunden gemeinsam gelöst.
Herzlichen Dank unseren Pilotkunden für ihre Geduld, das ehrliche Feedback und Vertrauen!